Mrz
8
2010
19. bis 21. März 2010 in Hamburg
Nachdem auf dem letzten Treffen in Lüneburg der Rückblick auf den
Klimagipfel in Kopenhagen und die zugehörige Auswertung im Mittelpunkt
stand, soll diesmal der Blick nach vorne gerichtet werden. Es geht um
die zukünftigen Aktivitäten des Netzwerkes und dabei insbesondere um die
Frage, ob und wie wir mit einer gemeinsamen inhaltlichen Klammer in die
politische Offensive kommen können. Weiterlesen
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Feb
11
2010
Wie weiter nach Kopenhagen? Wie kann Klimagerechtigkeit erklärt, gestaltet, erkämpft, definiert werden? Dazu zwei Events in der BRD in den kommenden Wochen:
Eher diskussionslastig wird wohl das BUKO Seminar in Meuchefitz am 1. Märzwochenende. Und um konkrete Aktionen, Kampagnen und Strategien geht es dann beim nächsten Vernetzungstreffen des Klima!Bewegungsnetzwerks am 19.-21.3. in Hamburg.
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Jan
27
2010
War der Klimagipfel die Geburtsstunde für eine neue Bewegung für Klimagerechtigkeit, hat sie dafür zumindest den Samen gelegt oder war`s bewegungsmäßig ein Schuss in den Ofen. Die Kopenhagen-Auswertung aus Bewegungsperspektive ist vielfältig und durchaus unterschiedlich hier einige Beispiele:
- “Die Saat für eine neue Klimagerechtigkeitsbewegung” suchten und fanden Alexis Passadakis & Tadzio Müller (gegenstromberlin) in Kopenhagen
- “Der Gipfel des Scheiterns” und trotzdem zaghafte Schritte einer dringend notwendigen Klimabewegung sah Avanti – Projekt undogmatische Linke
- “Bestenfalls ein erster Meilenstein” – sechs Schlaglichter zu den Gipfelprotesten in Kopenhagen von Olaf Bernau (NoLager)
- Video-Doku der Veranstaltung “Das war der Gipfel!“ mit Tadzio Müller/gegenstromberlin, Chris Methmann/attac, Jürgen Maier/Forum Umwelt & Entwicklung sowie Eva Bulling-Schröter/MdB, DIE LINKE
- “Kopenhagen bewegt” meint Bernd Brouns und sieht Konturen einer neuen Bewegung für Klimagerechtigkeit (demnächst hier online: “Prager Frühling – Magazin für Freiheit und Sozialismus“)
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Jan
25
2010
die traditionsreiche deutsche Stahl- und Waffenschmiede ThyssenKrupp baut in der Sepetiba Bucht im Grossraum Rio de Janeiro, Brasilien, ein riesiges integriertes Stahlwerk. Seit 2006 laufen die Bauarbeiten, mit den für solche Großprojekte leider sehr „üblichen“, katastrophalen sozialen und ökologischen Folgen: Zerstörung der Naturlandschaft und der Fischgründe, zunehmende Kriminalität und Prostitution, unhaltbare arbeitsrechtliche und medizinische Bedingungen auf der Baustelle, Morddrohungen und Terror gegen diejenigen, die sich wehren, und ein Konzern, der von nichts weiss und alle Verantwortung auf die brasilianischen Behörden abschiebt.
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Jan
8
2010
Nach dem Scheitern des Klimagipfels in Kopenhagen lädt Evo Morales zu einem Klimagipfel der sozialen Bewegungen ein. Die “Peoples’ World Conference on Climate Change and Mother Earth’s Rights” findet vom 20. bis 22. April in Cochabamba/Bolivien statt.
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Jan
8
2010
Hunderttausend bei der Großdemo im eiskalten Kopenhagen und eine Aktionswoche inklusive zivilem Ungehorsam. Der UN-Klimagipfel stieß aus der Perspektive des Protestes in neue Dimensionen vor. Zwar entstanden auf Seiten der sozialen Bewegungen neue Koalitionen, von der Geburt einer neuen Bewegung zu sprechen wäre allerdings noch verfrüht. Weiter
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Dez
19
2009

Pressemitteilung, Kopenhagen, 19. Dez. 2009
Climate Justice Action (deutschsprachiges Team)
COP = Flop – Klimavereinbarung ohne Klimaschutz
Proteste waren erster Schritt für eine neue Bewegung für Klimagerechtigkeit
Das Netzwerk Climate Justice Action kritisiert die Abschlusserklärung des Klimagipfels in Kopenhagen als eine Klimavereinbarung ohne Klimaschutz. Zudem werde „falschen Lösungen“, wie dem Emissionshandel, weiter der Boden bereitet. Stattdessen sei eine neue Politik für Klimagerechtigkeit notwendig, die dabei ansetzt die fossilen Ressourcen im Boden zu belassen und im Norden nicht mehr auf Wirtschaftswachstum zu setzen. Weiterlesen
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Dez
19
2009
CLIMATE JUSTICE ACTION (deutschsprachiges Team)
Kopenhagen, 18. Dezember 2009
2000 Menschen demonstrieren für die Freilassung der 19 KlimaaktivistInnen
Die Forderung nach Klimagerechtigkeit darf nicht kriminalisiert werden
Am Nachmittag des ursprünglich letzten Tages der Klimaverhandlung protestierten mehr als 2000 Menschen in Kopenhagen für die Freilassung der neunzehn KlimaaktivistInnen, die sich derzeit in Haft befinden.
In den kommenden Tagen findet die Haftprüfung für einige Inhaftierte statt. In mehreren Redebeiträgen erklärten VertreterInnen von klimapolitischen Organisationen breite Solidarität mit den AktivistInnen. Auf der Demonstration hielt die Mutter von Stine Gry Johannsen, eine der Sprecherinnen des Netzwerks Climate Justice Action (CJA) eine ergreifende Rede über die Notwendigkeit des Protests gegen eine Politik des Wachstumswahns und marktbasierter Lösungen, die soziale Ungleichheiten weltweit verschärfen.
Die OrganisatorInnen der Demonstration zeigen sich sehr zufrieden über den friedlichen Verlauf, der ohne jegliche Polizeiübergriffe erfolgte.
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