Mai
25
2009
Mut zur Lücke ist gefragt
Linker Klimaschutz
und die Systemfrage
Die Analyse des Problems verkürzt, die Lösungsvorschläge systemimmanente Kosmetik und die soziale Wucht der Thematik ausgeklammert: Die hegemoniale Klimapolitik sieht auch in Zeiten der Krise verdächtig neoliberal aus. Gleichzeitig steht dieser neoliberalen Klimapolitik eine weiterhin starke Fraktion gegenüber, welche auf eine Fortsetzung des alten fossilen Kapitalismus setzt. Für eine linke Klimapolitik also ein schwieriges Terrain. Denn auch wenn wirklicher Klimaschutz nur jenseits einer kapitalistischen Wachstumslogik möglich ist und Forderungen nach der Fortsetzung einer fossilen Strategie zurückgewiesen werden müssen, muss eine linke politische Praxis auch systemimmanente Maßnahmen umfassen. Weiter
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Mai
17
2009

Zwiespältig fällt die Bilanz des Bremer Klimaplenums
aus, die den Bremer Umsonstfahrtag organisiert
hatten. Während die Aktion selber ein voller Erfolg
war, bei Öffentlichkeit und Presse “fast schon
gespenstisch gut” angekommen ist, war die Beteiligung
und das Interesse der linken Szene ungleich
schlechter: So hat sich zwar gezeigt, dass in der
Thematik Pfeffer steckt – einmal mehr wurde aber
auch deutlich, dass sozial-ökologische Fragestellungen
in der Bewegungslinken noch überhaupt nicht als
‘gesetzt’ betrachtet werden Können – was natürlich
auch für die Kopenhagen-Mobilisierung relevant ist.
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Mai
13
2009
Kongress ‘Under Construction’
vom 21.-24. findet in Lüneburg der diesjährige Bundeskongress Internationalismus statt. Themenschwerpunkte sind diesmal Krisen:
Finanz- , Klima- und Bildungskrise als jeweiliger Ausdruck gesamtgesellschaftlicher Verwerfungen.
Social Change … not Climate Change! Countdown to Copenhagen: Workshop von gegenstromberlin am Samstag, 23. Mai 2009, von 18-19:30 Uhr
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Mai
4
2009
In vielen Debatten um die Möglichkeit/Wünschbarkeit eines ‘Green New Deal’ (z.B. vor kurzem als ’solidarisches Streitgespräch’ zwischen Alexis Passadakis und Sven Giegold auf dem McPlanet) wird immer wieder gesagt, dass es doch theoretisch möglich sei, sich kapitalistisches Wachstum vorzustellen, dass sich im Umweltraum nicht verhält, wie eine Bakterienkolonie in einer Nährlösung – also fressen, fressen, fressen, bis nix mehr da ist.
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