Einladung zur Pressekonferenz
Climate Justice Action: Aktionsvorbereitungen laufen auf Hochtouren
Klimaaktivisten wollen den Klima-Gipfel stören
Wann: Mo., 30. Nov., 11:00 Uhr
Wo: Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin (Robert-Havemann-Saal)
Eine Woche vor Beginn des UN-Klimagipfels in Kopenhagen und anlässlich des 10. Jahrestages der globalisierungskritischen Proteste gegen die WTO-Ministerkonferenz 1999 in Seattle lädt das internationale Netzwerk Climate Justice Action zu einer Pressekonferenz. Es informiert über:
- Stand der Mobilisierung in Deutschland und international
- Berichterstattungsmöglichkeiten für Journalisten bei den geplanten Aktionen
- Charakter der Aktion massenhaften zivilen Ungehorsams am 16. Dez. – „Reclaim Power!“
- inhaltliche Positionen von Climate Justice Action
“Die Klimakrise führt dramatisch vor Augen, dass die C02-Emissionen schnell reduziert werden müssen. Das ist bei unbegrenztem Wachstum aber nicht möglich. Die UN-Verhandlungen bieten hier keine effektive Lösung“, erklärte Ines Koburger von Climate Justice Action.
In dem Aktionsaufruf von Climate Justice Now heißt es: „Wir werden die Konferenz für einen Tag übernehmen. Unser Ziel ist, die Konferenz zu unterbrechen und einen Raum innerhalb des UN-Konferenzgeländes für eine demokratische Versammlung öffnen, die denjenigen eine Stimme gibt, die bisher nicht gehört werden. Dies wird eine Möglichkeit sein, die Agenda zu verändern und tatsächliche Lösungen zu diskutieren.“
(www.climate-justice-action.org/news/2009/11/26/a-call-to-action-reclaim-power)
Climate Justice Action ist ein neues globalisierungskritisches Netzwerk von sozialen Bewegungen, Nichtregierungsorganisationen und Aktionsgruppen aus Nord und Süd, das sich für Klimagerechtigkeit einsetzt. Seine Aktivitäten richten sich sowohl gegen die Fortsetzung der fossilistischen Wirtschaft, als auch gegen die marktbasierten „falsche“ Lösungen in den UN-Verhandlungen, wie den Emissionshandel.