PM: Aktivisten planen Unterbrechung des Klima-Gipfels
Pressemitteilung
Climate Justice Action/Aktion für Klimagerechtigkeit (deutschsprachiges Team)
Berlin/Kopenhagen, 30. Nov. 2009
Aktivisten planen Unterbrechung des Klima-Gipfels
Climate Justice Action fordert Klimagerechtigkeit statt Emissionshandel
Eine Woche vor dem UN-Klimagipfels in Kopenhagen kündigt das globale Netzwerk für Klimagerechtigkeit, Climate Justice Action, an, die Verhandlungen am 16. Dezember im Zuge einer Aktion zivilen Ungehorsams unterbrechen zu wollen. Ziel sei es, auf das Konferenzgelände vorzudringen, um denjenigen eine Stimme zu geben, die unmittelbar unter der Klimakrise leiden und eine alternative Agenda für Klimagerechtigkeit zu präsentieren.
„Es ist absehbar, dass das Ergebnis des UN-Gipfels weder gerechten noch effektiven Klimaschutz bringen wird“, erklärt Ines Koburger von Climate Justice Action. „Angesichts der Bedrohung durch die Klimakrise sind aber genau dies die Maßstäbe. Stattdessen wird von den dominierenden Staaten auf falsche Lösungen wie Emissionshandel gesetzt und auf eine Weltwirtschaft, die weiterhin auf fossilen Brennstoffen und Wachstum beruht. Das Ergebnis: seit der ersten Weltklimakonferenz im Jahre 1992 sind die C02-Emissionen weltweit drastisch gestiegen, nicht gesunken.“
Die unter dem Motto „Reclaim Power! Pushing for Climate Justice“ stattfindende Aktion wurde seit September 2008 international mit mehreren Treffen in Kopenhagen vorbereitet. An ihr werden Menschen aus sozialen Bewegungen und Nichtregierungsorganisationen aus Nord und Süd teilnehmen. „Ohne sozialen Druck wird es keine Klimagerechtigkeit geben. Schließlich sind die Regierungen das Problem und nicht die Lösung der Klimakrise. Bei den UN-Verhandlungen öffnen sie einer aufstrebenden CO2-Finanzindustrie Tür und Tor, die den Emissionshandel als neue Profitquelle entdeckt. Gesellschaftliche Gruppen mit niedrigen Einkommen in Nord und Süd haben darunter am meisten zu leiden“, kritisiert Simon Straub von Climate Justice Action.
„ Angesichts der allzu erwartbaren mageren Resultate des Klima-Gipfels ist eine neue Agenda für Klimagerechtigkeit nötig. Das bedeutet zuallererst, dass die fossilen Ressourcen im Boden bleiben müssen, zweitens muss der Norden aufgrund seiner ökologischen Schuld Reparationen an den Süden zahlen“, fordert Ines Koburger. „Außerdem: Ohne ein Ende des Wachstumswahns im Norden und ein demokratisch kontrolliertes dezentrales Energiesystem wird ein Abbremsen des Klimawandels nicht gelingen.“
Allein aus Deutschland werden sich etwa 1500 Aktive der internationalen Mobilisierung von Climate Justice Action anschließen. Allein sechs Busse werden aus Berlin kommen, aus Marburg werden zwei erwartet. Im gesamten Bundesgebiet haben über hundert Mobilisierungsveranstaltungen stattgefunden, darunter auch Aktionstrainings.
Climate Justice Action ist ein neues globalisierungskritisches Netzwerk von sozialen Bewegungen, Nichtregierungsorganisationen und Aktionsgruppen aus Nord und Süd, das sich für Klimagerechtigkeit einsetzt. Seine Aktivitäten richten sich sowohl gegen die Fortsetzung der fossilistischen Wirtschaft, als auch gegen die marktbasierten „falsche Lösungen“ in den UN-Verhandlungen, wie den Emissionshandel.
Aktionskalender:
- 12.12.: Climate Justice Action (CJA) auf der Großdemo/“System change, not climate change!“- Block, Startpunkt: Christiansborg Slotsplads (Platz vor dem Parlament), 13:00 Uhr.
- 15.12.: Aktionstag Globale Landwirtschaft „Resistance is ripe/Widerstand ist fruchtbar“, Startpunkt: Islands Brygge – Havne parken beim Harbour Pool um 12:00 Uhr
(Nähe Langebro-Brücke), Metro: Islands Brygge oder Christianshavns Torv – Bus: 5A, 12, 33, 250S.
- 16.12.: Aktion „Reclaim Power! Pushing for Climate Justice“, Übernahme des Gipfels mit Mitteln zivilen Ungehorsams, Ort: Bella Center
Pressemitteilung Climate Justice Action/Aktion für Klimagerechtigkeit (deutschsprachiges Team) Berlin/Kopenhagen, 30. Nov. 2009 Sperrfrist 11:45 Uhr! * Aktivisten planen Unterbrechung des Klima-Gipfels * Climate Justice Action fordert Klimagerechtigkeit statt Emissionshandel Eine Woche vor dem UN-Klimagipfels in Kopenhagen kündigt das globale Netzwerk für Klimagerechtigkeit, Climate Justice Action, an, die Verhandlungen am 16. Dezember im Zuge einer Aktion zivilen Ungehorsams unterbrechen zu wollen. Ziel sei es, auf das Konferenzgelände vorzudringen, um denjenigen eine Stimme zu geben, die unmittelbar unter der Klimakrise leiden und eine alternative Agenda für Klimagerechtigkeit zu präsentieren. „Es ist absehbar, dass das Ergebnis des UN-Gipfels weder gerechten noch effektiven Klimaschutz bringen wird“, erklärt Ines Koburger von Climate Justice Action. „Angesichts der Bedrohung durch die Klimakrise sind aber genau dies die Maßstäbe. Stattdessen wird von den dominierenden Staaten auf falsche Lösungen wie Emissionshandel gesetzt und auf eine Weltwirtschaft, die weiterhin auf fossilen Brennstoffen und Wachstum beruht. Das Ergebnis: seit der ersten Weltklimakonferenz im Jahre 1992 sind die C02-Emissionen weltweit drastisch gestiegen, nicht gesunken.“ Die unter dem Motto „Reclaim Power! Pushing for Climate Justice“ stattfindende Aktion wurde seit September 2008 international mit mehreren Treffen in Kopenhagen vorbereitet. An ihr werden Menschen aus sozialen Bewegungen und Nichtregierungsorganisationen aus Nord und Süd teilnehmen. „Ohne sozialen Druck wird es keine Klimagerechtigkeit geben. Schließlich sind die Regierungen das Problem und nicht die Lösung der Klimakrise. Bei den UN-Verhandlungen öffnen sie einer aufstrebenden CO2-Finanzindustrie Tür und Tor, die den Emissionshandel als neue Profitquelle entdeckt. Gesellschaftliche Gruppen mit niedrigen Einkommen in Nord und Süd haben darunter am meisten zu leiden“, kritisiert Simon Straub von Climate Justice Action. „ Angesichts der allzu erwartbaren mageren Resultate des Klima-Gipfels ist eine neue Agenda für Klimagerechtigkeit nötig. Das bedeutet zuallererst, dass die fossilen Ressourcen im Boden bleiben müssen, zweitens muss der Norden aufgrund seiner ökologischen Schuld Reparationen an den Süden zahlen“, fordert Ines Koburger. „Außerdem: Ohne ein Ende des Wachstumswahns im Norden und ein demokratisch kontrolliertes dezentrales Energiesystem wird ein Abbremsen des Klimawandels nicht gelingen.“ Allein aus Deutschland werden sich etwa 1500 Aktive der internationalen Mobilisierung von Climate Justice Action anschließen. Allein sechs Busse werden aus Berlin kommen, aus Marburg werden zwei erwartet. Im gesamten Bundesgebiet haben über hundert Mobilisierungsveranstaltungen stattgefunden, darunter auch Aktionstrainings. Climate Justice Action ist ein neues globalisierungskritisches Netzwerk von sozialen Bewegungen, Nichtregierungsorganisationen und Aktionsgruppen aus Nord und Süd, das sich für Klimagerechtigkeit einsetzt. Seine Aktivitäten richten sich sowohl gegen die Fortsetzung der fossilistischen Wirtschaft, als auch gegen die marktbasierten „falsche Lösungen“ in den UN-Verhandlungen, wie den Emissionshandel. Aktionskalender: - 12.12.: Climate Justice Action (CJA) auf der Großdemo/“System change, not climate change!“- Block, Startpunkt: Christiansborg Slotsplads (Platz vor dem Parlament), 13:00 Uhr. - 15.12.: Aktionstag Globale Landwirtschaft „Resistance is ripe/Widerstand ist fruchtbar“, Startpunkt: Islands Brygge – Havne parken beim Harbour Pool um 12:00 Uhr (Nähe Langebro-Brücke), Metro: Islands Brygge oder Christianshavns Torv - Bus: 5A, 12, 33, 25 Pressemitteilung Climate Justice Action/Aktion für Klimagerechtigkeit (deutschsprachiges Team) Berlin/Kopenhagen, 30. Nov. 2009 Sperrfrist 11:45 Uhr! * Aktivisten planen Unterbrechung des Klima-Gipfels * Climate Justice Action fordert Klimagerechtigkeit statt Emissionshandel Eine Woche vor dem UN-Klimagipfels in Kopenhagen kündigt das globale Netzwerk für Klimagerechtigkeit, Climate Justice Action, an, die Verhandlungen am 16. Dezember im Zuge einer Aktion zivilen Ungehorsams unterbrechen zu wollen. Ziel sei es, auf das Konferenzgelände vorzudringen, um denjenigen eine Stimme zu geben, die unmittelbar unter der Klimakrise leiden und eine alternative Agenda für Klimagerechtigkeit zu präsentieren. „Es ist absehbar, dass das Ergebnis des UN-Gipfels weder gerechten noch effektiven Klimaschutz bringen wird“, erklärt Ines Koburger von Climate Justice Action. „Angesichts der Bedrohung durch die Klimakrise sind aber genau dies die Maßstäbe. Stattdessen wird von den dominierenden Staaten auf falsche Lösungen wie Emissionshandel gesetzt und auf eine Weltwirtschaft, die weiterhin auf fossilen Brennstoffen und Wachstum beruht. Das Ergebnis: seit der ersten Weltklimakonferenz im Jahre 1992 sind die C02-Emissionen weltweit drastisch gestiegen, nicht gesunken.“ Die unter dem Motto „Reclaim Power! Pushing for Climate Justice“ stattfindende Aktion wurde seit September 2008 international mit mehreren Treffen in Kopenhagen vorbereitet. An ihr werden Menschen aus sozialen Bewegungen und Nichtregierungsorganisationen aus Nord und Süd teilnehmen. „Ohne sozialen Druck wird es keine Klimagerechtigkeit geben. Schließlich sind die Regierungen das Problem und nicht die Lösung der Klimakrise. Bei den UN-Verhandlungen öffnen sie einer aufstrebenden CO2-Finanzindustrie Tür und Tor, die den Emissionshandel als neue Profitquelle entdeckt. Gesellschaftliche Gruppen mit niedrigen Einkommen in Nord und Süd haben darunter am meisten zu leiden“, kritisiert Simon Straub von Climate Justice Action. „ Angesichts der allzu erwartbaren mageren Resultate des Klima-Gipfels ist eine neue Agenda für Klimagerechtigkeit nötig. Das bedeutet zuallererst, dass die fossilen Ressourcen im Boden bleiben müssen, zweitens muss der Norden aufgrund seiner ökologischen Schuld Reparationen an den Süden zahlen“, fordert Ines Koburger. „Außerdem: Ohne ein Ende des Wachstumswahns im Norden und ein demokratisch kontrolliertes dezentrales Energiesystem wird ein Abbremsen des Klimawandels nicht gelingen.“ Allein aus Deutschland werden sich etwa 1500 Aktive der internationalen Mobilisierung von Climate Justice Action anschließen. Allein sechs Busse werden aus Berlin kommen, aus Marburg werden zwei erwartet. Im gesamten Bundesgebiet haben über hundert Mobilisierungsveranstaltungen stattgefunden, darunter auch Aktionstrainings. Climate Justice Action ist ein neues globalisierungskritisches Netzwerk von sozialen Bewegungen, Nichtregierungsorganisationen und Aktionsgruppen aus Nord und Süd, das sich für Klimagerechtigkeit einsetzt. Seine Aktivitäten richten sich sowohl gegen die Fortsetzung der fossilistischen Wirtschaft, als auch gegen die marktbasierten „falsche Lösungen“ in den UN-Verhandlungen, wie den Emissionshandel. Aktionskalender: - 12.12.: Climate Justice Action (CJA) auf der Großdemo/“System change, not climate change!“- Block, Startpunkt: Christiansborg Slotsplads (Platz vor dem Parlament), 13:00 Uhr. - 15.12.: Aktionstag Globale Landwirtschaft „Resistance is ripe/Widerstand ist fruchtbar“, Startpunkt: Islands Brygge – Havne parken beim Harbour Pool um 12:00 Uhr (Nähe Langebro-Brücke), Metro: Islands Brygge oder Christianshavns Torv - Bus: 5A, 12, 33, 250S. - 16.12.: Aktion „Reclaim Power! Pushing for Climate Justice“, Übernahme des Gipfels mit Mitteln zivilen Ungehorsams, Ort: Bella Center 0S. - 16.12.: Aktion „Reclaim Power! Pushing for Climate Justice“, Übernahme des Gipfels mit Mitteln zivilen Ungehorsams, Ort: Bella Center