Jetzt gehts los!

Nachdem es im Laufe der Woche schon verschiedene Hausbesuche der dänischen Polizei in den AktivistInnenzentren in Kopenhagen gab, und Berichte von Kontrollen an der Grenze und auf der Strasse sich häuften, gab es gestern erste Strassenproteste.

Friday morning

Mehrere Hundert Leute versuchten im Rahmen des Aktionstages  “our climate – not your business” zum  “Green Expo”-Gelände und anderen Zentren des Greenwashing vorzudringen. Das Ganze endete im Wanderkessel, und mit einigen Dutzend Festnahmen.

Ganz friedlich festlich liefen die Schiffe der Klimapiraten im Hafen ein.

Heute morgen fand dann die von “Friends of the Earth” organisierte “Flut für Klimagerechtigkeit” statt.

FoEflood

Zu dieser Veranstaltung gibt es bisher keine Berichte von Polizeiübergriffen, dafür reihenweise Fotos von gutgelaunten DemonstrantInnen in blauen Plastiksäcken mit mehr oder weniger intelligenten Banner-Sprüchen (“der Mensch steht auf der Liste der bedrohten Arten” und so).

Zur Stunde sammeln sich die TeilnehmerInnen des grossen Marsches für Klimagerechtigkeit im Stadtzentrum. Der CJA!/CJN!  Block mit dem schönen Namen “Systemwandel statt Klimawandel” ist ein Nord-Süd-Block mit vielen angereisten AktivistInnen aus dem globalen Süden, unter anderem einer grossen Abordnung von la Via Campesina, und der Genf-Kopenhagen Karawane. Bunt, laut, radikal und nicht-militant, lautet der Konsens dort. Desweiteren wird sich ein antikapitalistischer Block formieren, von dem im Vorfeld kein Dresscode bekannt wurde, und von dem die Gerüchteküche sagt, er würde eventuell nicht die ganzen 4 km übers Feld zum Bella Center ablaufen…

Die VeranstalterInnen rechnen mit 70.000 DemonstrantInnen.

The show will go on…


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