Presseinformation: CJA Block
Presseinformation
Climate Justice Action (deutschsprachiges Team)
Kopenhagen, 12. Dezember 2009
Kontaktmöglichkeiten deutschsprachiger CJA-Aktivistinnen und Aktivisten bei der Großdemo am 12 Dez.
Gruppen aus Nord und Süd sammeln sich im „System Change Not Climate Change“-Block
Tadzio Müller, ++45-41679625
Philip Pauls, ++45-50112038
Christina Eichberger, ++45-41679562
Alexis Passadakis, ++45-41682808
Zeit: 13:00 Uhr, 12. Dez.
Ort: vom Parlamentsplatz in Kopenhagen zum Bella Center
Das internationalen Netzwerk Climate Justice Action und Climate Justice Now! werden sich bei der heutigen Großdemonstration in Kopenhagen anlässlich des Klimagipfels gemeinsam mit dänischen Aktivisten, insbesondere dem Klimakollektivet zu einem Block unter der Überschrift „System Change Not Climate Change“ zusammenschließen. Dieser Block gilt als Auftakt des Countdowns für die Aktion zivilen Ungehorsams am 16.Dezember, bei der versucht werden wird auf das Konferenzgelände zu gelangen, um eine neue Agenda für Klimagerechtigkeit einzufordern.
Climate Justice Action ist ein Netzwerk von Aktivisten aus Nord und Süd welches sich im September 2008 gründete, um die Proteste zur COP15 vorzubereiten (www.climate-justice-action.org). An Climate Justice Action sind aus Deutschland vor allem Gruppen beteiligt, die bereits im August 2008 das Klimacamp in Hamburg und die dortigen Proteste gegen den Bau des Kohlekraftwerks Moorburg mitorganisiert haben. Bereits auf diesem Aktionscamp wurde die Perspektive einer Mobilisierung nach Kopenhagen eröffnet.
Climate Justice Now! ist ein Netzwerk von Nichtregierungsorganisationen und sozialen Bewegungen, insbesondere aus dem Süden, welches sich 2007 in Bali gegründet hat und das innerhalb und außerhalb der Konferenz agiert. (www.climate-justice-now.org)
Klimakollektivet ist eine Gruppe dänischer Klimaaktivistinnen und Aktivisten, die eine zentrale Rolle bei der Organisation der Proteste während der COP15 spielen. (www.climatecollective.org)
Mit der Teilnahme an der Demonstration sollen die Gruppen sichtbar werden, die sowohl das gegenwärtige auf fossilen Rohstoffen basierende ökonomische System als auch die UN-Verhandlungen kritisieren, weil diese auf „falsche Lösungen“ wie den Emissionshandel setzen. Zum zweiten soll den Gruppen und sozialen Bewegungen insbesondere aus dem Süden eine Plattform geboten werden, da sie am meisten von der Klimakrise betroffen sind und in den UN-Verhandlungen zu den am stärksten marginalisierten Akteuren gehören.