Vattenfall will uns verkohlen – Energiekonzerne sozialisieren!

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AktivistInnen von gegenstromberlin haben heute in einer bunten Protestaktion mit Rollschuhen und Fahrrädern den “Vattenfall Berliner Halbmarathon” begleitet und damit gegen die Machenschaften des Hauptsponsors Vattenfall protestiert. “Vattenfall will uns verkohlen! – Energiekonzerne sozialisieren!” lautet die Botschaft.

Christina Eichberger von gegenstromberlin erklärt dazu:

“Vattenfall poliert mit der Ausrichtung des Berliner Halbmarathons sein Image auf und gibt sich grün und menschenfreundlich. Gleichzeitig aber investieren Vattenfall und die anderen Energiemonopolisten in Deutschland massiv in den Bau neuer Kohlekraftwerke. 24 von diesen CO2-Schleudern sind im Moment in Deutschland geplant oder in Bau. Und Vattenfall mischt kräftig mit, z. B. beim Braunkohletagebau in der Lausitz, der auch eine Gefahr für das Berliner Grundwasser darstellt.”

Mit der Aktion macht gegenstromberlin darauf aufmerksam machen, dass Vattenfall in Kohledreckschleudern investiert, die eine Energieversorgung mit 100% erneuerbaren Energien auf Jahrzehnte verhindern. Gesellschaftliche und politische Vorgaben, nicht Konzerninteressen müssen bei der Weichenstellung für unsere zukünftige Energieproduktion im Vordergrund stehen. Wir sprechen uns daher für eine Sozialisierung und Dezentralisierung der Energieproduktion und -versorgung aus.

Ein Energiekonzept wie das von Vattenfall und den anderen Energiekonzernen baut für die nächsten Jahrzehnte auf Kohle und Atom. Erneuerbare Energien und ein solches Grundlastkonzept passen aber nicht zusammen. Indem Vattenfall jetzt Kohlekraftwerke baut, verbauen sie den Weg in eine erneuerbare Zukunft.

Bericht auf “wir klimaretter” von der Aktion.


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