Vattenfall bekommt Gegenstrom in Hamburg und Berlin
gegenstrom berlin grüßt die Aktivist/innen der Kampagne “Gegenstrom” in Hamburg, die während eines von Vattenfall gesponserten Radrennens gegen Vattenfall protestieren werden. gegenstrom berlin hat in diesem Jahr selber bereits mit zwei Aktionen auf das green und social washing von Vattenfall aufmerksam gemacht.
Am 15. August radeln zehntausende Profis und Amateure bei den vom Energiekonzern finanzierten “Vattenfall Cyclassics” durch die Hamburger City. Im Rahmen der Kampagne “Gegenstrom” haben Umweltaktivist/innen die Rennställe aufgefordert das Rennen zu boykottieren. Außerdem wollen sie das Profirennen mit gefahrlosen Mitteln blockieren. Die Aktion richtet sich nicht gegen die Teilnehmer/innen oder gegen Fahrradfahren an sich. Vielmehr geht es den Aktivist/innen darum, Vattenfall eins auszuwischen und ihm sein “grünes Mäntelchen” auszuziehen: ”Der sympathieträchtige, ökologisch tadellose Radsport ist ein wichtiges Feigenblatt für Vattenfall, um die CO2-Bilanz zu verschleiern und vom Atom-Geschäft abzulenken”, sagt Jens Fischer von Gegenstrom.
gegenstrom berlin begrüßt die Aktivitäten von Gegenstrom in Hamburg. Die Berliner Aktivist/innen haben im Mai während eines von Vattenfall gesponserten Sportevents, dem Berliner Halbmarathon, Akzente gesetzt. Außerdem hat gegenstrom berlin während der Preisverleihung des Kunstpreises “Vattenfall Contemporary“ in die Feierlichkeiten eingegriffen und dem Konzern den Preis für den dreckigsten Energiekonzern verliehen.
Aus Berlin und Hamburg bekommt Vattenfall weiterhin Gegenstrom. Das ist richtig, denn: “Vattenfall will uns alle verkohlen!”