Am 15. Oktober 2010 fand in Leipzig eine Aktionsdemo gegen Emissionshandel und Kohlenstoff-Abscheidung- und Verpressung (CCS) statt. Laut und bunt ging es durch die Innenstadt. Straßentheater-Einlagen und Perfomances stellten den Irrsinn von CCS dar und machten deutlich, wie Konzerne ein dreckiges Geschäft mit Emissionshandel betreiben.
Die Gruppe KlimaGerechtigkeit aus Leipzig hatte die Aktionsdemo konzipiert und vorbereitet. gegenstrom berlin hatte bei der Organisation und Durchführung mitgewirkt.
Im November 2010 ins Wendland: Den Castor stoppen!
Unsere Antwort ist klar: Wir werden mit Tausenden Menschen im November die Schienen des Castor-Transports unbefahrbar machen! Der Atomdeal, den die Stromkonzerne bei Nacht und Nebel mit der Bundesregierung ausgehandelt haben, sorgt für Empörung und Wut. Er liefert ein weiteres Beispiel dafür, wie Konzerninteressen gegen die Bevölkerung durchgesetzt werden.
Wir wenden uns an die Menschen, die schon seit vielen Jahren im Widerstand gegen Castortransporte aktiv sind; natürlich auch an die vielen Neuen, die in den letzten Jahren ihr “Nein!” zur Atomenergie auf die Straße getragen haben; wir wenden uns an diejenigen, die massenhaft gegen den Sozialraub der Regierung protestierten, und die erleben mussten, wie ohne Wimpernzucken darüber hinweggegangen wurde; wir wenden uns an die Zehntausende, die bundesweit entschlossen etliche Naziaufmarsche stoppten; wir wenden uns an die Leute in Dörfern, in kleineren und größeren Stadten, die nicht bereit sind, angesichts der herrschenden Atom-Politik die Hände in den Schoß zu legen.
Unter dem Motto “Global solidarisch denken – lokal konsequent handeln” informiert die Kampagne „Berlin fährt frei“, mit ihrer Auftaktaktion am internationalen Tag für Klimagerechtigkeit, interessierte Berliner_innen auf humorvolle Weise(Pressemitteilung vom 12.10.2010)
Die Kampagne „Berlin fährt frei“ stellte ihre Auftaktaktion in den Kontext des heutigen globalen Aktionstags für Klimagerechtigkeit. Mit humorvollem Sprechtheater und mit an themenspezifisch gewählten Orten angebrachtem Informationsmaterial informierte die Kampagne ab 17.00 Uhr in den Bahnhöfen und Zügen der Berliner S- und UBahn über die klimaschädlichen Auswirkungen des motorisierten Individualverkehrs. Weiterlesen
Anläßlich des globalen Aktionstages für Klimagerechtigkeit werden wir am 12. Oktober 2010 in Berlin ein Zeichen gegen soziale Ausgrenzung und Klimawandel setzten. Zugleich wollen wir auf unsere Verantwortung im globalen Norden im Kampf gegen Ressourcenverschwendung, Umweltzerstörung und steigende Prekarität hinweisen. Mit humorvollem Infotainment wird sich die Kampagne “Berlin fährt frei” den Nutzer_innen der Berliner S- und U- Bahnen vorstellen. Der Kampagnenstart findet bewusst am globalen Aktionstag für Klimagerechtigkeit statt. Mit unseren Forderungen nach einem unentgeltlichen öffentlichen Nahverkehr und mit unserer Kritik am motorisierten Individualverkehr und seinen klimaschädlichen und ausgrenzenden Auswirkungen reihen wir uns in die vielfältigen Aktionen ein. Alle Berliner_innen sind eingeladen, mit uns für globale Klimagerechtigkeit, demokratische Energieversorgung und Gemeingüter sowie für ein gutes Leben ohne endlosen Wachstumswahn einzutreten! Kommt vorbei, macht mit und informiert Euch und andere!
‘Cap and Trade’ – Fluch oder Segen für unser Klima? Eine kritische Auseinandersetzung mit Theorie und Praxis des Emissionshandels
14. Oktober 2010, 19 Uhr Bibliotheca Albertina (Universitätsbibliothek), Veranstaltungsraum
Beethovenstr. 6, 04107 Leipzig
Mit Martin Bauhof (Klima!Bewegungsnetzwerk / Climate Justice Action), Bernd Brouns (WEED – Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung) und Jacob Schewe (PIK – Potsdam Institut für Klimafolgenforschung); Moderation: Mona Bricke
Im Rahmen des globalen Aktionstages für Klimagerechtigkeit (12. Oktober) finden vom 15. bis 17. Oktober Aktionstage im rheinischen Braunkohlerevier statt.
Drei Viertel der deutschen Braunkohle wird hier zerstörerisch auf Kosten von Mensch und Umwelt abgebaut: allein die drei Braunkohlekraftwerke Frimmersdorf, Neurath und Niederaußem produzieren pro Jahr soviel CO2 wie 25 Millionen Autos. Wir wollen Sand in diesem Getriebe aus Tagebaugebieten, der Nord-Süd-Kohlebahn, Kohlekraftwerken und der Kraftwerksbaustelle Neurath sein und mittels unterschiedlichster bunter Aktionen sowie auch zivilem Ungehorsam auf die schädliche Energieproduktion von RWE aufmerksam machen. Weitere Infos hier
Interessierte sind herzlich eingeladen! Schreibt uns einfach eine E-Mail: info [ätt] gegenstromberlin.net
Kontakt
Kommt einfach bei einem Treffen vorbei oder schreibt uns eine Mail: info [ätt] gegenstromberlin.net
gegenstromberlin
Wir verstehen uns als eine offene Vernetzung von Kli- maaktivistInnen. Wir sind Menschen mit unterschied- lichen Organisierungs- hintergründen, Perspektiven und hier da gibt es sehr verschiedene Positionen. Wir wollen in den herrschenden Klimadiskurs intervenieren, durch Artikel, Diskussionen und Workshops. Doch wir stehen vor allem auch für eine widerständige Praxis. Denn eine andere Welt wird uns nicht geschenkt!
Klima!Bewegungs-netzwerk
Das Klima!Bewegungsnetz- werk ist ein Zusammenhang, der aus der Vorbereitung des Klimacamps08 in Hamburg entstand. Das Nertzwerk beschäftigt sich zur Zeit vor allem mit der Mobilisierung zum COP15-Gipfel in Kopenhagen im Dezember 2009 und der Entwicklung lokaler Klimakämpfe. www.klima.blogsport.de
“Berlin fährt frei“
Kampagne für einen ÖPNV in Berlin zum Nulltarif
www.berlin-faehrt-frei.de